Münchner Kompetenzzentrum Ethik
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Gendergraphien: Gender & Popkultur

5. und 6. Februar 2016 | MKE | Raum M210

Geschlechterdiskurse finden in der Popkultur, in Fernsehen, Literatur, Musik, Kunst und Film eine besonders kreative, facettenreiche und mitunter subversive Darstellung. Geschlechterkonfigurationen werden hier in Szene gesetzt als Strategien des Widerstands, als Transformationsversuche bestehender Normen oder als affirmative Darstellung ihrer Selbstverständlichkeit. Die Popkultur ist der vordergründige, kreative Ort, an dem gleichermaßen neue Transformationen von Geschlecht erprobt, unterschiedliche Identitäten angeeignet, aber auch beständige Leitbilder bekräftigt oder durchqueert werden.
Die vielfältigen Auseinandersetzungen mit Gender als Kategorie in der Popkultur wird in der kultur- und sozialwissenschaftlichen Geschlechterforschung mit großem Interesse beobachtet. Mit der Vortragsreihe Gendergraphien VII möchten wir im Wintersemester 2015/16 die verschiedenen wissenschaftlichen Perspektiven auf popkulturelle Phänomene in den Blick nehmen, die Gender als Kategorie aufnehmen und in kreativer Auseinandersetzung eines Komplexes von Körper, Wissen und Praxis zur Darstellung bringen.

Die Gendergraphien sind Bestandteil des interdisziplinären Master-Nebenfachs Gender Studies an der LMU München und finden an zwei Tagen am Ende des Wintersemesters 2015/16 statt. Der Workshop gliedert sich in einleitende Vorträge mit anschließender Diskussionsmöglichkeit und wird gemeinsam mit den Studierenden vorbereitet. Mit kurzen Repliken auf die Vortragenden wird den Studierenden die Gelegenheit geboten mit eigenen Beiträgen am Forschungsdiskurs mitzuwirken. Die Veranstaltung ist öffentlich, alle Interessierte sind eingeladen die Vorträge zu hören und sich an der Diskussion zu beteiligen.

Vortragende

  • Martin Stempfhuber: Mediale Herstellung von Intimitäten
  • Dominique Griard: Pink (en)gendering a color?
  • Anja Michaelsen: Metaphern der Einverleibung "des Fremden" in zeigenössischer amerikanischer Populärkultur
  • Jan Künemund: Queer Cinema
  • Elisabeth Bronfen: Mad Men – Zerrspiegel des Heute

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